Balan­ce- eine viel­sei­ti­ges und nach­hal­ti­ges The­ma!

Dez 22, 2018

Lan­ge ging man davon aus, dass ein guter Hun­de­trai­ner „klar­macht”, wer der Boss ist: Sicher nicht der Hund! Wider­stand in der Hun­­­de-Erzie­hung wur­de als Stur­heit und als Ver­such ange­se­hen, dem Tier­hal­ter „die But­ter vom Brot zu neh­men”. Glück­li­cher­wei­se haben sich die­se Ansich­ten über­holt – und die Hun­de sind froh dar­über.
Nach wie vor wird aber das Ver­hal­ten als das Ziel unse­rer Bemü­hun­gen betrach­­tet- aber das ist nicht alles und nicht immer der nach­hal­tigs­te Zugang.

Grün­de hin­ter beharr­li­chen Ver­hal­tens­wei­sen
Las­sen Sie uns ein­mal anneh­men, dass es Grün­de für beharr­li­ches Ver­hal­ten gibt. Ver­hal­ten ist Aus­druck davon, wie sich ein Hund fühlt. Unan­ge­pass­tes Ver­hal­ten ist weni­ger durch einen spe­zi­el­len Aus­lö­ser ver­ur­sacht, son­dern ein Ergeb­nis von aller­lei Erfah­run­gen, Stress oder Sor­gen. Der von uns wahr­ge­nom­me­ne schein­ba­re Aus­lö­ser ist nicht mehr als der Trop­fen, der ein Fass zum Über­lau­fen bringt.
In der Tel­ling­ton TTouch® Metho­de schau­en wir das Tier in sei­ner Gesamt­heit an. Alle Zusam­men­hän­ge, Ein­flüs­se und Ver­net­zun­gen um ein Wesen bewir­ken Ver­än­de­run­gen, wel­che dann wie­der­um das Gesamt­bild auch im Kör­per beein­flus­sen.

Wir müs­sen uns nicht auf das Pro­blem kon­zen­trie­ren, um es zu ver­bes­sern.

Balan­ce lässt sich schu­len!

Die psy­chi­sche, men­ta­le und emo­tio­na­le Balan­ce
Phy­si­sche, men­ta­le und emo­tio­na­le Balan­ce bil­den ein Netz­werk, das sich dau­ernd gegen­sei­tig beein­flusst. Man­gel­haf­te phy­si­sche (kör­per­li­che) Balan­ce fin­den wir ver­netzt mit Unru­he, Ange­spannt­heit (bei­des jetzt psy­chi­sche The­men), einer Ten­denz zum reak­ti­ven Ver­hal­ten ande­ren Hun­den gegen­über und zum Lei­nen­zie­hen.
Hun­de mit man­gel­haf­ter men­ta­ler Balan­ce nei­gen dazu, kur­ze Pha­sen der Auf­merk­sam­keit zu haben. Sie wer­den wahr­schein­lich beschrie­ben als hyper­ak­tiv, lang­sa­me Ler­ner etc. Oft fin­den wir Ange­spannt­heit rund um das den Kopf und ein tro­cke­nes Maul.
Feh­len­de emo­tio­na­le Balan­ce kann hin­ter ängst­li­chem, Auf­­­mer­k­­sam­keits-hei­­schen­­dem oder zwang­haf­tem Ver­hal­ten ste­hen, das manch­mal als „neu­ro­tisch“ bezeich­net wird.
Wenn man wei­ter forscht, fin­det man auch ande­res auf­fäl­li­ges Ver­hal­ten, wie bei­spiels­wei­se, dass sie nicht still ste­hen kön­nen, oder kör­per­li­che Merk­ma­le, wie kal­te Pfo­ten und/oder einen insta­bi­len Stand. Die Tel­ling­ton Arbeit setzt hier am Kör­per an mit TTouch und Boden­ar­beit, um der “Ganz­heit Hund” zu begeg­nen und damit auch das Ver­hal­ten posi­tiv zu beein­flus­sen.

Ihr Hund ist bereits per­fekt. Wenn wir Wege fin­den, ihm zu erleich­tern, zu tun, was wir von ihm wol­len – wird er das tun!

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