Dein Pferd. Dein Weg: (Jung-)Pferdeausbildung mit Tellington

Seit über 35 Jah­ren beglei­ten wir pfer­de­be­geis­ter­te Men­schen dabei, ihre Pfer­de zu ver­ste­hen, ver­ant­wor­tungs­voll aus­zu­bil­den und trag­fä­hi­ges Ver­trau­en auf­zu­bau­en – als Grund­la­ge für eine lan­ge, gesun­de und freud­vol­le Partnerschaft.

Mit die­ser 12-wöchi­gen Online-Semi­nar­rei­he mit per­sön­li­cher Beglei­tung lernst du Schritt für Schritt, wie du dein Pferd acht­sam, klar und selbst­stän­dig an das Rei­ten her­an­führst – einen soli­den und struk­tu­rier­ten Weg für dich und dein Pferd findest.

Kurs­zeit­raum: 20.03.2026 – 24.06.2026
For­mat: Online, mit Vide­os & Live-Beglei­tung
Preis: EUR 490,-

Was dich in 12 Wochen erwartet

Du arbei­test mit einem bewähr­ten, klar struk­tu­rier­ten Aus­bil­dungs­weg, der sich seit Jah­ren in der Pra­xis bewährt hat:

- Wöchent­li­che Online-Lek­tio­nen (Video, Text, Audio, Fotos)

- Regel­mä­ßi­ge Live-Aus­tausch-Tref­fen mit Bibi Degn (Grup­pe)

- Per­sön­li­che Rück­mel­dun­gen, Inspi­ra­ti­on und Orientierung

- Lern­in­hal­te, die dau­er­haft ver­füg­bar bleiben

- Ein Tem­po, das sich dir und dei­nem Pferd anpasst

Du lernst nicht „Tricks“, son­dern Zusam­men­hän­ge – und ent­wi­ckelst Sicher­heit im eige­nen Handeln.

Bibi Degn Tiere-Akademie
Jungpferde-Ausbildung

Für wen ist die­se online
Semi­nar-Rei­he gedacht?

Die­se Beglei­tung rich­tet sich an dich, wenn du:

- ein jun­ges oder uner­fah­re­nes Pferd hast
ein Pferd hast, das einen “Neu­start” braucht

- Aus­bil­dung ohne Druck, Gewalt oder Eile suchst

- dein Pferd selbst aus­bil­den oder soli­de und lie­be­voll auf das Anrei­ten (bei dir oder einem Pro­fi) vor­be­rei­ten möchtest

- Wert auf Bezie­hung, Kör­per­ge­fühl und emo­tio­na­le Sicher­heit legst

- einen kla­ren roten Faden statt ein­zel­ne Tipps suchst

Vor­kennt­nis­se sind nicht erfor­der­lich – Hal­tung, Offen­heit und Bereit­schaft zum Ler­nen hin­ge­gen schon.

Für wen ist die­se Semi­nar-
Rei­he nicht geeignet?

- Wenn du vor­läu­fig kei­ne Zeit für dein Pferd auf­brin­gen kannst

- Ein fer­ti­ges Resul­tat willst

- Erfolg für dich wich­ti­ger ist als Beziehung

… dann wür­de ich dir raten, dein Pferd einem Pro­fi zur Aus­bil­dung zu übergeben.

 

Der Auf­bau des Lehrgangs

Wöchent­li­cher Rhythmus:

- Frei­tag: neu­er Lerninhalt

- Freitag–Mittwoch: Umset­zen, Üben, Beobachten

- Mitt­woch­abend: Aus­tausch, Fra­gen, Feed­back in der Gruppe

- Don­ners­tag: Nach­ar­bei­ten, Vertiefen

Nach jeweils vier Wochen gibt es eine bewuss­te Pau­se, um zu ver­tie­fen, zu üben oder zu pausieren.

Dein Ergeb­nis

Am Ende der Seminarreihe:

- bewegt sich dein Pferd balan­cier­ter, gelas­se­ner und aufmerksamer

- habt ihr euch sehr gut ken­nen gelernt

- kannst du auf dein Pferd ver­trau­ens­voll aufsitzen

… oder bewusst ent­schei­den, noch nicht aufzusteigen

Denn auch das gehört zur Tel­ling­ton-Hal­tung:
Das Pferd gibt den Takt vor – nicht der Kalender.

zureiten
Bibi Degn Tiere-Akademie

Bibi Degn

Päd­ago­gin · Tel­ling­ton TTouch® Instrukt­orin
Aus­bil­dungs­lei­tung Tel­ling­ton Pferd & Hund 

Seit über 50 Jah­ren bil­de ich Pfer­de aus und habe zig Pfer­de behut­sam und erfolg­reich beglei­tet. Mein Fokus liegt auf Bezie­hung, Selbst­wirk­sam­keit und nach­hal­ti­gem Ler­nen – für Mensch und Tier.

Ich lebe in Anda­lu­si­en und arbei­te täg­lich mit unse­ren Pfer­den – jun­gen wie erfah­re­nen. Pfer­de­aus­bil­dung ist mir  Herzensangelegenheit.

 Ich lei­te die Seminarreihe.

Rel­a­na Beck

 beglei­tet den Lehr­gang mit ihrem Blick, viel Herz, gro­ßer Fach­lich­keit als Dipl. Sport­wis­sen­schaft­le­rin (sowie Dipl. Sozi­al­päd­ago­gin), Tel­ling­ton Prac­ti­tio­ner 3, Con­nec­ted® Riding Instrukt­orin,  Reit­the­ra­peu­tin und Dozentin.

Ihre Schwer­punk­te lie­gen in Kör­per­be­wusst­sein, Acht­sam­keit, in Sen­si­bi­li­tät und Ler­nen in Bezie­hung.

Rel­a­na lebt in NRW und unter­rich­tet in ganz Deutsch­land und international.

Relana Beck im Angie-Kurs
Linda Tellington-Jones

Die Metho­de: Tel­ling­ton TTouch®

Der Aus­bil­dungs­weg folgt der Metho­de von Lin­da Tel­ling­ton-Jones, einer der ein­fluss­reichs­ten Pfer­de­trai­ne­rin­nen welt­weit. Seit über 50 Jah­ren ist die­se Metho­de erfolg­reich und heu­te zeit­ge­mä­ßer denn je. 

Die Semi­nar­rei­he ist aus­bil­dungs­re­le­vant und kann auf eine Tel­ling­ton-Prac­ti­tio­ner-Aus­bil­dung ange­rech­net wer­den.

Die Inhal­te der Online-Seminarreihe

Woche 1 — Wir gehen im Einklang

Das Werk­zeug ein­füh­ren, das Pferd bes­ser ken­nen­ler­nen, eine Bestands­auf­nah­me und ein Ken­nen­ler­nen der Arbeits-Situation.

Woche 2: Das Pferd im Gleichgewicht

Manch­mal brauchst du einen zwei­ten Men­schen — pla­ne das bit­te ein. In der zwei­ten Woche macht dein Pferd die Erfah­rung, zwi­schen zwei Men­schen sein Gleich­ge­wicht zu fin­den. und ihr übt schon ein­mal, gemein­sam zu arbeiten. 

Woche 3: Geduld und Gelassenheit

Tellington Bodenarbeit PferdZu ste­hen ist für man­che Pfer­de die nor­mals­te Sache der Welt, bei ande­ren Pfer­den ren­nen die Füße mit jedem Gedan­ken und jeder Wahr­neh­mung los. Oft for­dern wir, dass Pfer­de still ste­hen, ohne dar­über nach­zu­den­ken, ob sie jemals gelernt haben, ihre vier Füße auf dem Boden ste­hen zu lassen. 

Woche 4 — WOW! Ich habe eine Hinterhand!

Pfer­de, wie vie­le ande­re Tie­re, leben mehr in ihrem vor­de­ren Kör­per­be­reich. Da ist der Groß­teil der Sin­ne ange­sie­delt, da erfasst und betritt man die Welt. Die Hin­ter­hand “wird schon mit­kom­men”. Dies ist wohl auch für das Pferd aus­rei­chend, das sich auf den end­lo­sen Step­pen dahin­be­wegt, den Kopf am Boden, Schritt für Schritt stun­den­lang. Und im Flucht­mo­dus ren­nen die dann von selbst los…

Reiter:innen sehen das aber anders, sie wol­len die­se Reser­ven aus der Hin­ter­hand mobi­li­sie­ren: Lernst du rei­ten, hörst du von Anfang an, dass die Hin­ter­hand aktiv sein müs­se. Die Hin­ter­hand ist “der Motor” des Pfer­des. Sie kann schie­ben und sie kann tragen.

Es ist hilf­reich von Anfang an die Hin­ter­hand anzu­spre­chen und das Pferd zu leh­ren, dass es sein Gewicht von der Schul­ter weg nach hin­ten ver­la­gern kann. Das kann dein Jung­pferd bereits üben!

Woche 5: An der lan­gen Lei­ne führen

Die Arbeit an der Lon­ge ist wesent­lich mehr, als ein Pferd im Kreis um sich her­um­ren­nen zu las­sen. Es bedarf einer fei­nen Abstim­mung, um den Pfer­de­kör­per so beein­flus­sen zu kön­nen, dass Bie­gung mög­lich wird. Wir begin­nen mit der kur­zen Leine. 

Woche 6: Prä­zi­si­on zwi­schen den zwei Händen

In der sechs­ten Woche gibt es viel zu tun. Noch­mals rah­men wir das Pferd mit der Ger­te von hin­ten und der Führ­lei­ne von vor­ne ein und arbei­ten am Gleich­ge­wicht zwi­schen der Vor- und der Hinterhand.

Gleich­zei­tig begin­nen wir Equip­ment ein­zu­füh­ren: den Gurt.
Wir spre­chen aus­führ­lich über Angst­re­ak­tio­nen von Pfer­den, war­um es kei­ne gute Idee ist, ein Pferd “aus­bu­ckeln” zu las­sen und wie man das Gur­ten ein­fh­ren kann, ohne Angst­re­ak­tio­nen auszulösen.

 

Woche 7: Das Gleich­ge­wicht — jetzt von hinten

Wenn du rei­test, bist du nicht mehr am Kopf des Pfer­des. Die Hil­fen­ge­bung kommt jetzt von hin­ten. Das berei­ten wir schon vor. Außer­dem wol­len wir, dass unser jun­ges Pferd sich posi­tiv inter­es­siert für Din­ge hin­ter ihm und nicht davor weg­läuft. Das ist unser Wochen­ziel — und du brauchst wie­der dei­nen zwei­ten Men­schen. Im Bild sind es drei — aber das ist nicht not­wen­dig, wenn auch hilfreich. 

Woche 8: Tem­po­wech­sel: Wer ent­schei­det über das “Gas”?

Eine gute Fra­ge — oder? Fri­sches und frei­es Vor­wärts-Gehen ist eine Grund­be­din­gung für gesun­des Rei­ten. Man­che Pfer­de ver­hal­ten sich, ande­re sind zu schnell. Wir befas­sen uns damit, das Tem­po zu beeinflussen. 

Luna van Well<br />
Vorbereitung für Langzügel-Arbeit
Woche 9: Mein Mensch ist hin­ter mir!

In der neun­ten Woche grei­fen wir das The­ma des Men­schen hin­ten noch­mals auf. Du brauchst noch­mals Hil­fe vor­ne am Pferd — aber es kann sein, dass du jetzt bereits in der Lage bist, dein Pferd ganz oder teil­wei­se von hin­ten zu füh­ren. Viel Spaß mit den Leinen!

Woche 10: Im Kon­takt an der lan­gen Leine

Wir üben im Oval und im Karo zu longieren.

Die Bedeu­tung und Häu­fig­keit des Lon­gie­rens kannst du nun selbst für dich fest­le­gen. Wenn du dein Pferd gut lon­gierst, kann das sehr hilf­reich sein.

Das Trei­ben funk­tio­niert schon ziem­lich gut und dein Pferd lernt den Sat­tel zu tra­gen ohne zu murren.

Hier auf dem Bild füh­ren zwei Men­schen — aber die­se Woche kannst du auch allei­ne meistern. 

Woche 11: Huch — da ist was über mir!

Bevor wir auf­sit­zen wol­len wir klä­ren, dass dein jun­ges Pferd nicht kopf­scheu ist. Din­ge über dem Kopf kön­nen näm­lich ziem­lich Angst machen — und das ist bes­ser, wenn das nicht du bist!
In die­ser Woche ver­an­stal­test du am bes­ten ein Fami­li­en­fest oder ein klei­nes Tref­fen von Pferde-Freund:innen. Du brauchst eini­ge Hän­de. Man kann sich auch ein biss­chen hel­fen mit Hilfs­mit­teln, aber Hän­de sind bes­ser. So vie­le wie hier müs­sen es nicht sein, dür­fen aber!

Woche 12: Hopp- und drauf! Oder?

Du kannst dein Pferd jetzt rei­ten. Oder noch ein paar Wochen oder Mona­te das Gelern­te fes­ti­gen. “Die ers­te Fest­plat­te ist am wich­tigs­ten”, sagt mei­ne Freun­din Anja zu Recht — wenn die Grund­la­gen sit­zen, ist der Rest leicht hin­zu­zu­fü­gen. 
Ande­rer­seits, wenn du das Pro­gramm gut durch­ge­hal­ten hast, kann es gut sein, dass du auf­sitzt. Vie­le der Kurs­teil­neh­men­den der letz­ten Jah­re haben die­ses Ziel in der zwölf­ten Woche erreicht. 

Du wirst pro Woche etwa eine Stun­de den Con­tent studieren.

Und kannst par­al­lel zu dei­nen Umset­zungs­ver­su­chen wie­der und wie­der rein­se­hen und in den fol­gen­den Jah­ren die Inhal­te wie­der auffrischen.

Die Teil­nah­me an den Online-Aus­tausch-Tref­fen ist optio­nal — außer du möch­test den Kurs für dei­ne Tel­ling­ton-Prac­ti­tio­ner-Aus­bil­dung gel­tend machen. 

  • Text zu lesen — nicht viel
  • Lern-Vide­os — immer
  • Audio: manch­mal zusätz­lich — immer im Video
  • Fotos: vie­le
  • pdfs: Stich­wor­te für “Spick­zet­tel” in der Jackentasche

Stim­men ehe­ma­li­ger Teilnehmender

„Ich füh­le mich gese­hen, gehört und ermu­tigt. Die­se Beglei­tung hat mir Sicher­heit gege­ben.“
— Danie­la B.

„Ges­tern das ers­te Mal auf­ge­ses­sen – juhu! Dan­ke für die ruhi­ge, kla­re Vor­be­rei­tung!”
— Mari­an­ne V.

„Ich bin acht­sa­mer gewor­den – mit mei­nem Pferd und mit mir selbst.“
— Dana U.

„Mein 26-jäh­ri­ges ‚Jung­pferd‘ hat den Kurs geliebt. Ver­trau­en war plötz­lich da.“
— Eli­sa­beth M.

“Ich sehe ein ganz ande­res Pferd. Die Öhr­chen sind vor­wie­gend bei mir, er ist bei der Sache und inter­es­siert! Gannz anders als zu Beginn!”
– Stef­fi B.

“Dann sag­te mei­ne Nach­ba­rin, ich wäre total die Pfer­de­flüs­te­rin und soll das mit ihrem Pferd auch machen!”
– Anja H.

“Darf ich euch vor­stel­len: Das ist Shan­ti das Reit­pferd! Heu­te das ers­te Mal drauf­ge­ses­sen und er hat das super ruhig gemacht!”
– Jen­ny A.

Häu­fi­ge Fragen:

Falls dei­ne Fra­gen nicht beant­wor­tet wer­den schrei­be mit ger­ne eine Email an: b.degn@TiereAkademie.de

Kann ich die Lehr­gangs­rei­he unter­bre­chen — ich habe einen Urlaub geplant?

Du kannst unter­bre­chen. Wir kön­nen ger­ne dar­über spre­chen. t +49 178 58 33 297
Du hast ja die zwei Pau­sen, in denen es eine Wox­che kei­nen Con­tent gibt — nut­ze sie für das Nach­ar­bei­ten — aber blei­be vor­erst mit den Lek­tio­nen beim aktu­el­len Content. 

Soll­test du den Lehr­gang für dei­ne Aus­bil­dung anrech­nen las­sen wol­len, müs­sen wir das Nach­ar­bei­ten ver­bind­lich machen. 

Was kos­tet der Kurs, wenn ich ihn zur Aus­bil­dung anrech­nen lasse?
  • Kurs­ge­bühr Online-Semi­nar­rei­he: EUR 490,- wenn du es für dich und dein Pferd machen magst. 
  • Per­sön­li­che Betreu­ung, Bera­tung für Zer­ti­fi­zie­rung: zusätz­lich EUR 185,-

Wenn du die Anrech­nung wünschst, mel­de dich bit­te bis spä­tes­tens 10.3. für einen Bespre­chungs­ter­min:
 b.degn@tiereakademie.de
 +49 (0)178 58 33 297 (Whats­App & Signal)

Wird die Teil­nah­me für die Prac­ti­tio­ner-Aus­bil­dung in Öster­reich anerkannt? 

Ja. Wen­de dich zur Sicher­heit bit­te den­noch an Manue­la Para­dei­ser, die die Aus­bil­dung in Öster­reich leitet. 

Was ist die Tellington-Methode?

Die Tel­ling­ton-Metho­de, geschaf­fen von der kana­di­schen Tier­trai­ne­rin Lin­da Tel­ling­ton-Jones, ist eine ganz­heit­li­che Metho­de mit posi­ti­vem Ein­fluss, sowohl auf das Ver­hal­ten und die Bezie­hung zwi­schen Mensch und Tier, als auch auf die Gesundheit. 

Das pro­blem­lo­se, unter­schied­li­chen Situa­tio­nen gewach­se­ne, zuver­läs­si­ge Tier ist in tier­ge­stütz­ten Inter­ven­tio­nen erstre­bens­wert. Ver­trau­en und Ver­läss­lich­keit sind ent­schei­dend in der Zusam­men­ar­beit mit dem vier­bei­ni­gen Beglei­ter in the­ra­peu­ti­scher und päd­ago­gi­scher Arbeit. Hel­fen zu kön­nen, wenn unse­re vier­bei­ni­gen Freun­de an Schmer­zen lei­den, macht es für uns und unse­re Tie­re leich­ter, falls sie mit Krank­hei­ten oder Ver­let­zun­gen zu tun haben soll­ten. Die tie­ri­schen Freun­de in den tier­ge­stütz­ten Inter­ven­tio­nen mög­lichst frei zu hal­ten von Stress ist Wunsch der Tierhalter:innen.

Die Tel­ling­ton TTouch® Metho­de ist ein Weg zu die­sen viel­sei­ti­gen Bedürf­nis­sen. Sie ist von Fach­leu­ten aner­kannt und wird seit fünf Jahr­zehn­ten täg­lich und auf allen Kon­ti­nen­ten von unzäh­li­gen Tierbesitzer*innen prak­tisch angewendet.

Wie funk­tio­niert die Tellington-Methode?

Qua­li­täts­vol­le Berüh­run­gen und spe­zi­el­le Führ­übun­gen ent­span­nen auf der phy­si­schen und psy­chi­schen Ebe­ne, ver­bes­sern die Kör­per­be­wusst­heit und die (kör­per­li­che und see­li­sche) Balan­ce, redu­zie­ren Stress, lösen Ver­span­nun­gen, brin­gen Emo­tio­nen ins Gleich­ge­wicht und schaf­fen eine Basis, auf der Tie­re gute Ent­schei­dun­gen zu tref­fen imstan­de sind.

Wie macht man das?

- Durch geziel­te, leicht lern­ba­re Berüh­run­gen der Hän­de am gesam­ten Kör­per des Tieres

- Durch eine defi­nier­te Qua­li­tät von Führ­übun­gen über Bodenarbeits-Elemente

- Durch Ein­satz von spe­zi­el­lem Equip­ment, das kör­per­li­che Bewusst­heit unter­stützt, z.B. Körperbändern

- Durch gerich­te­te Auf­merk­sam­keit des Men­schen, der die Metho­den anwendet

Die Metho­de ist gut zu erler­nen, schnell ein­zu­set­zen und oft direkt wirksam.

Stress­re­duk­ti­on

Sanf­te Berüh­run­gen akti­vie­ren eine Aus­schüt­tung von Oxy­to­cin bei Mensch und Tier. Die sanf­ten Berüh­run­gen des Tel­ling­ton TTouch bewir­ken Ent­span­nung, ver­mö­gen Stress vor­zu­beu­gen, sowie Stress­hor­mo­ne abzu­bau­en. Die bei vie­len TTou­ch­es genutz­ten Ein­ein­vier­tel­krei­se brin­gen mess­bar Blut­druck, Herz- und Atem­fre­quenz in Balan­ce. Tie­re, ins­be­son­de­re wenn sie mit der ent­span­nen­den Wir­kung des TTouch ver­traut sind, kön­nen mit nur weni­gen Hand­grif­fen oder Tech­ni­ken in einen psy­chisch und phy­sisch ent­spann­ten Zustand geführt werden.

Eine sou­ve­rä­ne Hal­tung für den Tierhalter

Die Tech­ni­ken der Tel­ling­ton Metho­de beinhal­ten gelenk­te Auf­merk­sam­keit des tier­füh­ren­den Men­schen, sich zu ‘erden’ und zu sam­meln. Der Mensch des Tie­res in den tier­ge­stütz­ten Inter­ven­tio­nen gibt den Tie­ren ihren Halt. Auf die­se ruhig fokus­sier­te Art für eine ruhi­ge und soli­de Aus­strah­lung zu sor­gen ist eine Säu­le für stress­ar­me Arbeits­si­tua­tio­nen in tier­ge­stütz­ten Inter­ven­tio­nen, sowie im Tiertraining.

Acht­sam­keit

ist eine „erwünsch­te Neben­wir­kun­gen“ der Tel­ling­ton TTouch Metho­de. Die Arbeit mit­tels der Tech­ni­ken der Tel­ling­ton Metho­de ent­hält eini­ge der Ele­men­te, die für Acht­sam­keits­trai­ning emp­foh­len wer­den, was bedeu­tet, dass Anwen­den­de der Tech­ni­ken der Tel­ling­ton Metho­de Acht­sam­keit in All­tags­si­tua­tio­nen üben. Die­se über­aus prak­tisch ori­en­tier­te Anwen­dung bedeut­sa­mer Qua­li­tä­ten hat eine prä­gen­de Wir­kung auf Ein­stel­lun­gen, Hal­tun­gen, auf Inter­ak­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­hal­ten, sowie auf das Selbst­bild. Dies kann hilf­reich sein für tier­ge­stützt Arbei­ten­de, wie auch für Klient:innen der tier­ge­stütz­ten Interventionen.

mehr:

www.tellington-methode.de
www.ttouch.com

 

 

 

 

 

 

 

Wie­viel Erfah­rung haben die meis­ten Teilnehmenden? 

 Die Grup­pe ist gemischt. Dabei wird auf das jewei­li­ge Niveau indu­vi­du­ell ein­ge­gan­gen, so dass alle Teil­neh­men­den auf ihrem indi­vi­du­el­len Niveau wei­ter­ler­nen können. 

Wann beginnt die Reihe?

Die Wei­ter­bil­dung star­tet am 20.3.2026 mit dem ers­ten frei­ge­schal­te­ten Content.

Ich habe eine Tel­li­ing­ton-Leh­re­rin, mit der ich oft zusam­men arbei­ten. Kann ich mich mit ihr aus­tau­schen, anstatt das Online-Tref­fen zu nutzen? ? 

Ja, das haben schon Teil­neh­men­de sehr erfolg­reich gemacht. Denn durch den Online-Kurs hast du die Theo­rie, die beim Ler­nen mit “Pferd in der Hand” manch­mal zu kurz kommt — und dann eine aus­ge­bil­de­te Kol­le­gin zur Hand zu haben, die dich in der Pra­xis unter­stützt — das ist ideal!

Was brau­che ich an Ausrüstung? 

Für den Online-Jung­pfer­de­kurs brauchst du eini­ges — was aber auch dei­ne Grund­aus­rüs­tung für das jun­ge Pferd abdeckt:

Du brauchst ein ganz nor­ma­les aber sta­bi­les und gut sit­zen­des Stall­half­ter mit die­sen seit­li­chen Rin­gen für dein Pferd. Ein Kno­ten­half­ter eig­net sich nicht.
Lamal­ei­nen — am bes­ten zwei, min­des­tens eine und ein Seil (sie­he unten).
Viel­leicht willst du einen Balan­ce­zü­gel — im Semi­nar emp­feh­le und zei­ge ich dir einen aus Seil zu flech­ten, für den da gezeig­ten Zweck — dann kannst du dir die­se Aus­ga­be spa­ren. Zum Rei­ten spä­ter ist das Ori­gi­nal ein biss­chen bes­ser in der Hand zu halten.
Eine Aus­wahl an Kör­per­bän­dern, ich emp­feh­le dir eine Brei­te von 10 cm, zwei in der Stan­dard-Län­ge Län­ge von 2m und eines in der brei­te von 4cm. Wenn du da mehr Ange­bo­te sehen willst,  musst du auf die Web­sei­te von Bene­cu­ra gehen, da gibt es mehr ver­schie­de­ne Län­gen und Brei­ten, manch­mal auch Rest­be­stän­de im Angebot.
Sei­le:  bekommst du eben­falls bei Bene­cu­ra, aber du kannst sie auch güns­ti­ger bekom­men. Bei Para­cord kannst du unse­re Baum­woll-Sei­le als Meter­wa­re bezie­hen. Du musst die Enden selbst ver­sor­gen, bei Bene­cu­ra sind die Enden sorg­fäl­tig mit gewachs­tem Garn versorgt.
Davon brauchst du zwei 8 oder 10mm Sei­le in der Län­ge von 6m. Für leich­te Pfer­de magst du viel­leicht das Baum­woll­seil ohne Kern, wie bei Bene­cu­ra,  die haben eine gewis­se Elas­ti­zi­tät und lie­gen schön in der Hand.
Für Pfer­de, die nicht sehr sen­si­bel sind, magst du viel­leicht ein gefloch­te­nes Baum­woll­seil mit Kern, das ist etwas kla­rer in der Hilfengebung.
Ich emp­feh­le dir außer­dem ein Seil 8–10 mm und 6m lang in Nylon ‑Qua­li­tät für den Balan­ce­zü­gel, das Gold bei Para­cord ist sehr schön 🙂
Du brauchst zwei Tou­chier­ger­ten, ger­ne in hel­ler Far­be. Wir benut­zen der­zeit die Ger­ten von Wald­hau­sen, die fin­de ich der­zeit am güns­tigs­ten hier.
Wei­ters wirst du ein Kopf­stück zum Rei­ten über die Nase brau­chen, da gibt es inzwi­schen vie­le Vari­an­ten auf dem Markt. Wir ver­wen­den bis heu­te das Lindel, was die ers­te ursprüng­lich von Lin­da ein­ge­führ­te gebiss­lo­se Zäu­mung war. Über die Lindels der Fir­ma Wald­hau­sen höre ich immer wie­der Kri­tik wegen der Leder­qua­li­tät, schau es dir gut an, falls du eines bestellst. Hier der­zeit güns­tig. Im Tel­ling­ton-Shop kannst du Glück haben und eines der schö­nen Lindels aus Kana­da bekom­men. Aber es gibt vie­le Vari­an­ten zu gebiss­lo­sen Zäu­mun­gen auf dem Markt, da müss­te ich jetzt lan­ge wei­ter­schrei­ben, auch sol­che mit über­kreuz­ten Zügel­lö­sun­gen (gute Erfah­run­gen haben wir mit dem Bit­less-Bridle nach Dr. Cook gemacht) , dann das Glücks­rad, schö­ne teu­re wei­che Kapp­zäu­me mit der Mög­lich­keit ein Gebiss ein­zu­hän­gen, da musst du selbst schauen.
Ger­ne ein glat­ter Lederzügel.
Eben­so das Sat­tel­zeug — auch da sind die Mög­lich­kei­ten end­los. Ich ver­wen­de sehr ger­ne für die ers­ten Reit­ver­su­che ein Reit­kis­sen, der­zeit bin ich sehr zufrie­den mit die­sem von Bare­foot. Aber auch da gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten. Das Bare­back-Pad ist weni­ger schwer und ein­fach weni­ger “Zeug” für ein jun­ges Pferd. Ich rate von Reit­pads mit Steig­bü­geln ab, selbst wenn die Her­stel­ler mei­nen es wäre okay – viel­leicht wenn du ein tota­les Leicht­ge­wicht bist. Nach­teil eines Bare­back-Pads: Es gibt dir weni­ger Halt und wenn dein Pferd jung ist und ohne­hin noch schwankt, kann das ein Nach­teil sein.
Und du kannst gern direkt mit einem (pas­sen­den…) Sat­tel loslegen. 
Für eines kann ich dir kei­nen Link hin­ter­le­gen: Du brauchst eine/n zweite/n Men­schen, der dir bei man­chen Lek­tio­nen hilft, dir viel­leicht auch hilft zu fil­men, für die Bespre­chun­gen. Dein zwei­ter Mensch ist nett, bereit, sich ein­zu­las­sen, dis­ku­tiert in Gren­zen, darf ger­ne auch den Zugangs­link zu dei­nem Online-Semi­nar nut­zen, ist zwi­schen 9 und 99 Jah­ren, hat wenigs­tens ein biss­chen Pfer­de-Erfah­rung und inter­es­siert sich für das was da geschieht. 

Du brauchst ver­mut­lich auch dein Han­dy und ein Sta­tiv dazu, in das du dein Han­dy ein­klem­men kannst. Das bekommst du im Inter­net oder im Laden für klei­nes Geld.

Kann ich die Semi­nar­rei­he im nächs­ten Jahr auch machen?

Ja.

In der Beschrei­bung steht, dass ich mei­ne Pra­xis fil­men soll. Was heißt das?

Das Ein­rei­chen von Vide­os  – sozu­sa­gen als Haus­auf­ga­be – ist ver­pflich­tend, falls du den Lehr­gang für den Zer­ti­fi­kats­lehr­gang der Tel­ling­ton TTouch® Metho­de ange­rech­net haben willst.

Für alle ande­ren Teil­neh­men­den ist das Ein­rei­chen von Vide­os wärms­tes emp­foh­len, aber natür­lich nicht ver­pflich­tend, sowie auch die Teil­nah­me an den Bespre­chun­gen nicht ver­pflich­tend ist.

Du brauchst dein Han­dy und ein ein­fa­ches Sta­tiv mit Hal­te­rung für dein Han­dy. Die­ses Equip­ment ist ein­fach zu bezie­hen und kos­tet nicht viel. Die Qua­li­tät dei­ner Vide­os ist voll­kom­men unwich­tig. Es hilft, wenn man eini­ger­ma­ßen erken­nen kann, was du da tust. Es kann sein, dass du bei den ers­ten Ver­su­chen ein klein wenig Zeit inves­tie­ren musst, wie und wo du dein Sta­tiv auf­stellst – aber schon beim zwei­ten Mal geht es ganz einfach.

Selbst­ver­ständ­lich kannst du dir auch einen so genann­ten Pivo Pod besor­gen — das ist eine Han­dy­hal­te­rung, die von selbst dem Pferd fol­gen kann. Dann hast du bes­se­re Auf­nah­men – aber­not­wen­dig ist das nicht.

 

 

 

Mein Pferd ist erst zwei­jäh­rig — macht eine Teil­nah­me mit die­sem Pferd Sinn? 

Ja abso­lut! Ein zwei­jäh­ri­ges Pferd kann sehr viel ler­nen, braucht aber ver­mut­lich kür­ze­re Arbeits­ein­hei­ten als ein älte­res Pferd. Ich wür­de dir raten, auch ein zwei­tes Pferd zur Ver­fü­gung zu haben, so dass auch du mit Ruhe üben kannst und dann in kur­zen Sequen­zen mit dei­nem jun­gen Pferd arbeitest.

Wie sind die Zahlungs-Modalitäten?

Der Kurs ist bei der Buchung — also vor­ab — zu bezahlen. 

Was ist, wenn ich die Rei­he nicht abschlie­ßen kann? Bekom­me ich das Geld zurück? 

Falls du aus per­sön­li­chen Grün­den unter­bre­chen musst oder zu vie­le Fehl­ta­ge hast, bekommst du das Geld nicht zurück. 
Es kann mög­lich sein, im nächs­ten Jahr­gang kos­ten­los das Ver­säum­te nachzuholen.

Wie viel Zeit muss ich in die Teil­nah­me inves­tie­ren? Geht das neben einem Vollzeitjob?

Ja, das ist mög­lich. Rech­ne mit rund 3–4 Stun­den Auf­wand pro Woche, wenn du im vor­ge­ge­be­nen Zeit­rah­men bear­bei­ten willst. 

In der Kurs­be­schrei­bung steht, ich brau­che einen zwei­ten Men­schen. Was heißt das?‘

Um ein Pferd aus­zu­bil­den zum Reit­pferd, ist es fast unum­gäng­lich not­wen­dig, für man­che Lek­tio­nen und Zeit­räu­me Hil­fe eines zwei­ten Men­schen zu haben. In unse­rer online Semi­nar­rei­he gibt es vier Lek­tio­nen, die zur Arbeit zu zweit vor­ge­se­hen sind.

Dein zwei­ter Mensch kann weni­ger Erfah­rung haben als du, ger­ne auch jugend­lich sein.

Dein zwei­ter Mensch ist unter Umstän­den auch sehr hilf­reich, um dei­ne Umset­zung zu fil­men. Das geht auch mit dem Han­dy auf einem Sta­tiv, aber ein Mensch, der über die Ray­ban lau­fen kann, ist natür­lich ein Vorteil.

Ich lade dich expli­zit ein, dass du dei­nem zwei­ten Men­schen dei­ne Zugangs­da­ten zur Ver­fü­gung stellst. D.h. dein zwei­ter Mensch hat auch einen gro­ßen Vor­teil, weil sie oder er das Semi­nar voll­stän­dig sehen kann. Auf Wunsch kann dein zwei­ter Mensch auch bei unse­ren online Tref­fen statt­fin­den, als Zuhö­re­rin oder Zuhörer.

 

 

 

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